Wie gelangen gelöste Feststoffe in unser Trinkwasser?

Veröffentlicht auf 3 Juni 2021

Erstaunlich: Trinkwasser birgt Geheimnisse, die Sie kennen sollten 

Leitungswasser ist zu jeder Jahreszeit eine willkommene Erfrischung: Klar und rein sprudelt es jederzeit aus unserem Wasserhahn. Überraschend ist, dass es trotzdem so einige Geheimnisse in sich birgt. Diesen kommt man mitunter nur mit feinen chemischen oder technischen Methoden auf die Schliche. So mancher staunt dann, was alles in seinem Wasser schwimmt, ohne dass er es sehen kann. Darunter ist Gutes, aber auch manches, auf das wir lieber verzichten wollen. Lesen Sie hier:

  • Was für Stoffe in klarem Leitungswasser gelöst sein können
  • Was eigentlich ‘TDS’ heißt und für die Wasserqualität bedeutet
  • Woher die gelösten Stoffe stammen
  • Wie Sie unerwünschte Teilchen und Schadstoffe aus dem Leitungswasser entfernen können

Wissen Sie, was in Ihrem Wasser schwimmt – und warum?

Im Leitungswasser schwimmt tatsächlich so einiges. Aber, nein, hier ist nicht die kleine Eintagsfliege gemeint, die just in dem Moment ihr Leben einbüßt, als sie über Ihrer Wasserkaraffe schwebt. Was wir meinen, sind die vielen kleinen unsichtbaren Teilchen, die im Wasser gelöst sind, nämlich Mineralstoffe und Spurenelemente.

Das sind Ionen wie Calcium, Magnesium auch Natrium und Chlorid, Kupfer, Mangan, Stoffe wie Sulfat oder Phosphat oder im ungünstigsten Fall Arsen oder Uran. Diese Mineralien nimmt das Wasser meist auf seinem Weg durch Boden- und Gesteinsschichten auf. Manche dieser Stoffe sind positiv für die Gesundheit, andere negativ (s.u.). Mineralwasser enthalten manchmal besonders viele einzelner Ionen. Auch bei Leitungswasser gibt es große Unterschiede, die von Region zu Region bestehen.

Problematisch kann Blei sein. Seine Herkunft ist meist ‘hausgemacht’: Immer noch gibt es Gebäude, in denen alte Rohrleitungen verbaut sind, die aus Blei bestehen. Inzwischen ist das Material längst von anderen Materialien abgelöst worden. Dort wo es noch vorhanden ist, kann das Wasser innerhalb der Hauswasserleitungen ungesund hohe Bleigehalte aufnehmen. Besonders für Kinder, aber auch für Erwachsene ist Blei bedenklich.

Für Wissbegierige: Wer sich für ‘Wasser-Chemie’ interessiert, der sollte den Begriff ‘TDS’, die Abkürzung für ‘Total Dissolved Solids’, kennen. Bezeichnet wird damit die Summe der Teilchen (Ionen), die im Wasser gelöst sind. Die Maßeinheit sind ppm, also Teilchen pro Millionen (parts per million). 10 ppm würde bedeuten: auf 999 990 Wasserteilchen befinden sich 10 andere Teilchen (Ionen). Nicht erfasst werden dabei allerdings Stoffe, wie Chemikalien, die aus Medikamenten oder Pflanzenschutzmitteln stammen. Mit einem hochwertigen Wasserfiltersystem behandeltes Wasser hat meist einen niedrigen TDS-Wert, bei ZeroWater sogar von 000.

Wasser aus der Leitung: Was heißt das für Gesundheit und Geschmack?

Alle, die häufiger verreisen und dabei Wasser aus der Leitung ihres Reiseziels trinken, wissen: Wasser kann sehr unterschiedlich schmecken. Wer bereits einmal Wasser getrunken hat, das mit einem Tischwasserfilter behandelt wurde, kennt auch den reinen Geschmack von sauberem Filterwasser.

Doch woran liegt das? Die Zahl als auch die Art der gelösten Teilchen im Wasser ist für diesen Eindruck verantwortlich. Mineralwässer machen sogar damit Werbung, dass sie sanft, weich, erfrischend-säuerlich schmecken, weil eben bestimmte Mengen von Mineralien und Spurenelemente in ihnen enthalten sind. Sogenannte Hydrogencarbonate beispielsweise sorgen für einen weichen und neutralen Geschmack des Wassers, denn sie wirken als Säurepuffer. Manche Wasser haben auch einen leicht bitteren Nebengeschmack, wenn beispielsweise viel Sulfat enthalten ist. Oder sie sind eher salzig, weil Natrium und Chlorid, also im Prinzip Kochsalz, reichlich enthalten sind. 

Die gleichen Prinzipien gelten für Trinkwasser. Hier kommen manchmal noch weitere entscheidende Faktoren hinzu. Wird beispielsweise dem Wasser im Wasserwerk viel Chlor zugesetzt, um unerwünschten Keimen einen Riegel vorzuschieben, merkt man das meist am Geruch und Geschmack. In vielen südlichen Ländern ist das der Fall, denn Wärme begünstigt die Entwicklung von Keimen. Generell gilt Wasser, das einen TDS-Wert von unter 300 ppm hat als geschmacklich sehr gut. Gut ist der Geschmack noch bis 600 ppm, darüber wird es allerdings kritisch bis unangenehm.

Welches Wasser gesund ist, wird viel diskutiert. Ist es das Mineralwasser und Leitungswasser, das einen hohen Mineraliengehalt und TDS-Wert hat? Oder ist es doch jenes Wasser, das wenig davon aufweist, weil es durch ein Wasserfilter System gefiltert wurde. Grundsätzlich steht eines fest: Wasser zum Durstlöschen ist immer eine gute Wahl – egal, ob Mineralwasser, ob Leitungswasser oder ob Wasser aus einem Wasserfilter. Gleichzeitig gilt aber auch, dass jedes Wasser sich unterschiedlich gut für verschiedene Personen eignet. Es braucht einen individuellen Blick auf die Inhalte.

Welche Inhalte für wen positiv oder negativ sein können, haben wir hier beispielhaft aufgelistet:

  • Calcium: gut für Personen, die wenig Milchprodukte zu sich nehmen
  • Magnesium: gut für sportlich Aktive
  • Hydrogencarbonat: gut zum Ausgleich eines sauren Körpermilieus
  • Sulfat: guter Einfluss auf die Blutfettwerte
  • Natrium: nicht empfehlenswert bei Bluthochdruck
  • Nitrat: kritisch für Säuglinge über einem Wert von 100 mg/l
  • Blei: kritisch, da nerven- und nierenschädigend
  • Uran: kritisch vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Arsen: kann langfristig Schäden an Augen, Nieren und Leber verursachen

Eine weitere Sichtweise: Verschiedene Ärzte und Experten, die der Naturheilkunde nahestehen, sehen Trinkwasser als Möglichkeit, den mit Stoffen überfrachteten Körper und seine inneren Organe ‘freizuspülen’ und zu entlasten. Deshalb empfehlen sie nicht selten Mineralwasser mit einem sehr geringen Mineraliengehalt. Ebenfalls mit einem Wasserfiltersystem aufbereitetes Wasser ist demzufolge empfehlenswert, denn es enthält keine oder nur wenige gelöste Teilchen.

So können Sie Ihr Wasser bewerten

Sie möchten wissen, was alles in Ihrem Leitungswasser enthalten ist? Dann können Sie verschiedene Wege wählen:

  • Geschmackstest machen
  • pH-Wert bestimmen
  • TDS-Wert messen
  • Offizielle Werte ihres Wasserlieferanten abfragen
  • Detaillierte Labormessungen beauftragen

Wenn Sie einen Geschmackstest machen, stellen Sie sich zum Vergleich auch mineralienarmes sowie mineralstoffreiches Mineralwasser bereit. Trinken Sie zwischendurch immer wieder das Wasser mit wenigen Mineralstoffen, dann können Sie besser einordnen, wie Ihr Wasser schmeckt.

Mit einem pH-Wert-Messstreifen, den Sie sich zum Beispiel in der Apotheke besorgen können, können Sie den Säurewert Ihres Wassers bestimmen. Der wird durch die positiv geladenen Wasserstoffionen im Wasser beeinflusst. Die wiederum können beispielsweise durch Hydrogencarbonationen abgepuffert werden, die Wasser damit alkalischer machen. Trinkwasser hat meist einen neutralen bis schwach alkalischen pH-Wert, der zwischen 7,0 und 8,5 liegt. Laut Trinkwasserverordnung darf Leitungswasser in Deutschland einen pH-Wert von 6,5 bis 9,5 haben.

Besonders einfach ist auch das Ermitteln des TDS-Wertes Ihres Wassers. Hierfür benötigen Sie ein kleines Messgerät, das den Ionen-Strom im Wasser misst und daraus die Anzahl der im Wasser vorhandenen gelösten Teilchen errechnet. Je höher der gemessene TDS-Wert in Ihrem Wasser, desto eher können Sie davon ausgehen, dass auch weitere unerwünschte Stoffe in ihm enthalten sind, beispielsweise Hormone, Medikamentenrückstände oder Pestizide. Umgekehrt bedeutet allerdings ein niedriger TDS-Wert nicht zwingend, dass alle diese Umweltgifte keinesfalls in Ihrem Wasser enthalten sind, denn das Gerät erfasst sie nicht. Tipp: Beim Kauf unseres ZeroWater Tischwasserfilters und vieler weiterer Produkte liegt ein TDS-Messgerät kostenlos bei.

Aufschluss über weitere Verunreinigungen und Belastungen, die generelle Beschaffenheit des Trinkwassers, erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihrem Wasserversorgungsunternehmen oder beim zuständigen Gesundheitsamt.

Sollten Sie Bedenken haben, dass doch verschiedene Umwelt-Kontaminanten von Ihrem Wasserversorger oder dem Gesundheitsamt nicht erfasst werden, bleibt noch die Probennahme durch ein spezialisiertes Labor. Dort können Sie detaillierte Analysen durchführen lassen, müssen jedoch die Kosten dafür selbst tragen. Besonders sollte sich das lohnen, wenn Sie den Verdacht haben, dass in Ihrem Wohnhaus möglicherweise Blei in den Leitungen vorhanden sein könnte.

Frisch und rein – So bekommen Sie es hin

Sollten Sie sich entschieden haben, anstelle Wasserkästen zu schleppen und die Ökobilanz durch den Transport von Flaschen und Wasser über weite Strecken zu belasten, lieber Wasser aus dem Hahn zu trinken, stehen Sie möglicherweise vor der Frage: Wie kann ich möglichst reines Wasser, das auch gut schmeckt, erhalten? Die gute Nachricht: Das ist heutzutage sehr viel einfacher als vor einigen Jahrzehnten. Sie können sich ein Wasserfiltersystem in Ihrem Leitungssystem installieren lassen. Osmosefilter haben beispielsweise eine ausgezeichnete Filterleistung. Der Nachteil: sie sind wartungsintensiv und haben sehr hohe Anschaffungskosten. 

Eine sehr viel praktikablere Lösung zu reinem frischen Wasser, sind Tischwasserfilter oder Filterflaschen, die Sie bequem im Alltags mitnehmen können. Das Prinzip der Krüge und Flaschen: Sie füllen in den oberen Teil des Behälters Leitungswasser ein, das anschließend das Filtersystem durchläuft und sich gereinigt kurze Zeit später im unteren Teil der Flasche oder des Kruges sammelt.

Mit dem Premium 5-Stufen Ionenaustausch Wasserfiltersystem von ZeroWater erreichen Sie ohne Probleme eine Verminderung von 99,6 Prozent des TDS-Wertes. Blei und andere Schwermetalle werden damit effektiv reduziert. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch erreichen Sie einen TDS Wert von 000 – das ist bei anderen Filtern nicht der Fall. Geschmacklich überzeugend ist für die meisten das reine gefilterte Wasser, das Sie mit ZeroWater erhalten.

Holen Sie sich einen Tischwasserfilter für Zuhause und testen Sie, wie sich der Geschmack Ihres Leitungswassers sofort verbessert. Doppelter Vorteil: Sie können dank des mitgelieferten Messgeräts den TDS-Wert Ihres Trinkwassers vor und nach Filtern direkt selbst ermitteln.